Das Burnout-Syndrom

Bereits heute leiden in Deutschland viele Menschen unter psychischen Erkrankungen mit beträchtlichen Folgen für die Betroffenen Personen und ihre Familien aber auch für Unternehmen und die Volkswirtschaft.

Trotz rückläufiger Krankenstände in den letzten Jahren wächst der relative Anteil psychischer Erkrankungen am Arbeitsunfähigkeitsgeschehen. Er kletterte in den vergangenen 40 Jahren von 2% auf 16,6 % (BKK Gesundheitsreport 2018).

Die durch psychische Krankheiten ausgelösten Krankheitstage haben sich in diesem Zeitraum verfünffacht. Während psychische Erkrankungen vor 20 Jahren noch nahezu bedeutungslos waren, sind sie heute die zweithäufigste Diagnosegruppe bei Krankschreibungen bzw. Arbeitsunfähigkeit.
(Quelle: https://www.psyga.info/psychische-gesundheit/daten-fakten)

Burnout ist ein seelischer und physischer Erschöpfungszustand der als Auswirkung langanhaltender, negativer Gefühle entsteht, die sich in der Arbeit und im Selbstbild des Menschen entwickeln können.

Bei einem Burnout merken Betroffene meistens gar nicht, dass sie ihre Belastungsgrenze überschreiten. Denn vielen ist gar nicht klar, dass sie eine solche Grenze haben und dass Körper und Seele leiden wenn man sie ignoriert.

Das Burnout-Syndrom kann sich jedoch nicht nur in verschiedenen Berufsgruppen entwickeln, sondern auch überlastende Mütter und Hausfrauen treffen.

Erste Warnzeichen eines Burnouts: Gesteigerter Einsatz für Ziele, Zunahme der Überstunden, Erschöpfung oder vegetative Überreaktion
Reduziertes Engagement: Reduzierte Sozialkontakte, negative Einstellung zur Arbeit, Konzentration auf eigenen Nutzen „innere Kündigung“
Emotionale Reaktionen: Pessimismus, Schuldzuschreibungen an andere beziehungsweise an „das System“ oder depressive Verstimmung mit Unzulänglichkeitsgefühlen und Schuldzuweisungen an sich selbst, Dysphorie (Reizbarkeit)
Abnahme von kognitiven Fähigkeiten: Motivation, Konzentrationsmangel, fehlende Aufmerksamkeit, geringe Aufnahmefähigkeit, Kreativität und Differenzierungsfähigkeit
Abflachen des emotionalen und sozialen Lebens und kognitiver Interessen
Psychosomatische Reaktionen: Spannung, Schmerzen, Schlafstörungen, Libidoverlust, keine Erholung in der Freizeit mehr möglich, veränderte Essgewohnheiten
Depression und Verzweiflung: Gefühle von Sinnlosigkeit, negative Lebenseinstellung, existenzielle Verzweiflung, Suizidgedanken oder – absichten
 
Sollten Sie davon betroffen sein, nehmen Sie Kontakt mit mir auf.
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